Ehemaliges C&A-Gebäude in Tegel: CDU wirft Bezirksstadträtin Korinna Stephan (Bündnis 90/Die Grünen) Blockade wichtiger Entwicklung vor

Im ehemaligen C&A-Gebäude in Tegel soll ein neuer Supermarkt entstehen. Der Investor hat das Gebäude erworben und plant eine moderne Nachnutzung mit einem Supermarkt im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den oberen Etagen.

 Für die CDU-Fraktion Reinickendorf ist das eine große Chance, die Nahversorgung in Tegel zu stärken, Leerstand zu vermeiden und einen wichtigen Standort zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Nach Auffassung der CDU-Fraktion wird dieses Vorhaben jedoch seit Monaten durch Bezirksstadträtin Korinna Stephan (Bündnis 90/Die Grünen) ausgebremst. Sie strebt für den Standort ein langwieriges Wettbewerbsverfahren an und verweist auf die städtebauliche Bedeutung des bisherigen Gebäudes. Aus Sicht der CDU-Fraktion verzögert dies eine dringend benötigte Entwicklung für Tegel.

 

Dabei ist die Ausgangslage eindeutig: Das bestehende Gebäude befindet sich in einem baulichen Zustand, der einen Erhalt nach Einschätzung des Investors nicht mehr zulässt. Vorgesehen ist deshalb ein Neubau, der sich gestalterisch am bisherigen Gebäude orientiert und gleichzeitig eine moderne sowie zukunftsfähige Nutzung ermöglicht.

 

Die Vorsitzende der CDU-Fraktion Reinickendorf, Cassandra Hoffmann, erklärt:

„Ob Raboma-Halle oder nun das ehemalige C&A-Gebäude in Tegel – immer wieder erleben wir, dass wichtige Projekte unnötig verzögert werden. Unternehmen, die bereit sind zu investieren und Verantwortung für die Entwicklung unserer Kieze zu übernehmen, brauchen Planungssicherheit statt immer neuer Hürden. Wer Investitionen will, muss Investoren auch investieren lassen. Jeder Tag, an dem dieses Projekt verzögert wird, ist ein Tag, an dem das Gebäude leer steht, kein Joghurt verkauft wird und keine Einnahmen erzielt werden. Das schadet dem Unternehmen, verhindert die Aufwertung des Standorts und hilft auch dem Eingangstor nach Tegel überhaupt nicht. Wir wollen Entwicklung ermöglichen – nicht sie immer weiter hinauszögern.“

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Reinickendorf, Tomasz Klon, ergänzt:

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten können wir es uns nicht leisten, Investitionen durch unnötige Verzögerungen auszubremsen. Unternehmen, die in Reinickendorf Millionen investieren, Arbeitsplätze schaffen und die Nahversorgung verbessern wollen, brauchen einen verlässlichen Partner im Bezirksamt. Wer wirtschaftliche Entwicklung fordert, muss auch Investitionen ermöglichen. Ein leerstehendes Gebäude hilft niemandem – weder den Anwohnerinnen und Anwohnern, noch dem Handel oder unserem Wirtschaftsstandort.“

 

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Reinickendorf, Ulf Wilhelm, erklärt:

„Wir verstehen nicht, warum ein Investor, der freiwillig zusätzlich zum Einzelhandel auch Wohnen und Gewerbe an diesem Standort realisieren will, mit langwierigen Abstimmungsprozessen hingehalten wird, anstatt den Bauturbo im Bezirksamt einzuschalten. Gute Stadtentwicklung bedeutet, Bestehendes zu bewahren und gleichzeitig Zukunft zu ermöglichen. Genau das leistet das vorliegende Konzept. Der geplante Neubau orientiert sich am bisherigen Erscheinungsbild und entwickelt den Standort gleichzeitig sinnvoll weiter. Dauerhafte Verzögerungen schaffen keine bessere Stadtentwicklung – sie erhöhen lediglich das Risiko von Leerstand und Stillstand.“

 

Für die CDU-Fraktion ist klar: Reinickendorf braucht eine Stadtentwicklungspolitik, die Chancen nutzt, Investitionen ermöglicht und Entwicklung nicht verhindert. Die Entwicklung des ehemaligen C&A-Standortes in Tegel ist eine wichtige Chance für die Nahversorgung, den Wirtschaftsstandort und die städtebauliche Entwicklung des Bezirks. Die CDU-Fraktion wird sich deshalb weiterhin mit Nachdruck für eine zügige Umsetzung des Projekts einsetzen.